Artistfy geht online: Ein erster Meilenstein ist geschafft

Lasst die Sektkorken knallen, es gibt etwas zu feiern! Nach drei Jahren Planung sowie Bauzeit ist am 6. Februar der erste Meilenstein geschafft – die Plattform Artistfy zeigt sich das erste mal live.

Klein, aber fein, so könnte man die Seite eher bezeichnen, die stets als „Plattform“ angekündigt wurde. Bisher sieht man nur eine sehr einfache Startseite und die Neueinsteiger, die bereits eingetragen wurden. Die Charts sowie Platzierungen sind ab Freitag den 10. Februar offiziell online, denn die Charts müssen erst einmal generiert werden.

Das hat der User in der Hand, der für die Künstler abstimmen muss. Anhand des „Genre-Buttons“ bei jedem Künstler erkennt man, in welche Chart der Künstler später einsortiert wird. Die Positionen errechnen sich durch die Stimmen, die ein Künstler von Freitag 00:01 Uhr bis Donnerstag 23:59 Uhr erhält - logischerweise ist der mit den meisten Stimmen dann auf Platz 1.

Für einige Platzierungen kann es zusätzlich spannend werden, denn es gibt noch die Top 100 Chart, die sich automatisch aus den besten Künstlern der Genre-Charts bildet. Hier weiß man nie, ob man wirklich in die Top 100 kommt, da sich jede Genre-Chart anders verhält oder abgestimmt wird.

Vor knapp fünf Jahren stellte die Newcomer Szene aus technischen Gründen die Newcomer Charts ein. Bands wie Glasperlenspiel, Luxuslärm, Andreas Kümmert oder 5Bugs tummelten sich bereits vor ihrer Karriere in den Charts herum. Damals gab es nur eine Chart für alle. Die neuen Charts laufen zwar erneut mit Abstimmung, teilen sich diesmal aber in mehrere Charts auf, die durch die Top 100 auch noch aufgewertet werden. Beim Voting wird es allerdings nicht bleiben, hier soll in Zukunft ein neuer Algorithmus entstehen.

Noch muss man sich in die Charts eintragen lassen, was aber als nächster Schritt angepasst wird, damit sich jeder Künstler selbst registrieren und eintragen kann. Pro Künstler ist nur ein Song für die Charts erlaubt.

Für die Gründer Marcel Beuchert und Krishan König beginnt jetzt der Kampf im Musikmarkt, denn Künstler gelten als kritische Member, bei denen man ständig verbessern und erweitern muss. Die Entwicklung der Seite soll schnell voran gehen, damit noch in diesem Jahr den Begriff „Plattform“ ehrenhaft getragen werden kann. Bisher hat die Seite noch einige Bugs, auch die Smartphone-Version ist noch nicht reif genug. An den Fehlern wird die Tage massiv gearbeitet.

Feedback ist natürlich erwünscht! Die neuen Charts findet ihr unter www.artistfy.com/charts
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