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Aëdon – „Leaves Turning Red“ Review

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Aëdon war neidisch auf die zahlreichen Nachkommen ihrer Nichte, wollte deswegen eben jene töten, ermordete aber aus Versehen ihren eigenen Sohn. Daraufhin verwandelte sie sich in eine Nachtigall. Nach dieser griechischen Sagenfigur hat sich die Band „Aëdon“ benannt. Wer nun aber denkt, dass so eine düstere Mythologie wohl auf eine Black Metal Band schließen lässt, der täuscht sich.

Aëdon stehen für einen anderen Stil: Progressive Rock. Wobei man sagen muss, dass man es wohl auch als Alternative Rock bezeichnen könnte. Mit Klavier und mehrstimmigen Gesang. Also irgendwie auch schon wieder Indie Pop. Einen genauen Stil zu definieren, erweist sich bei Aëdon als komplizierter als es auf den ersten Blick scheinen mag.

So wirkt das Opening-Riff von „Leaves are turning red“, das auch titelgebend für die am 18. März erscheinende CD ist, ein wenig, als hätte es Mark Tremonti von Alter Bridge in einem Anfall von Melancholie aufgenommen. Nicht falsch verstehen, ich meine das mehr als positiv! Andererseits hört sich die tiefe Stimme von Sänger Simon Gatzka im Song „Make it right“ ein wenig nach Ville Valo von HIM an. Vielleicht bleiben wir einfach beim Begriff Prog-Rock, im Nachhinein trifft es dann den Stil doch ganz gut.

Vor allem die Texte geben Aufschluss darüber, dass die Jungs von Aëdon gerne düster denken. „Make it right“ handelt zum Beispiel von einem Obdachlosen, gebrochen, sowohl körperlich als auch seelisch, der darüber sinniert, wie man am besten stirbt. Doch durch dieses Düstere schafft es Aëdon, die gewollte Atmosphäre zu schaffen.

Wer gerne ein wenig Trübsal blasen möchte, oder einfach gerne melancholisch durch’s Leben schreitet wird mit Aëdon seinen Spaß haben. Jedem anderen kann es auch nicht schaden, dieser Band eine Chance zu geben!

3 von 5 Punkten.

Die Band könnt ihr auch auf Facebook, YouTube, Instagram und ihrer Website besuchen.
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Mob Rules spielen ihr letztes Konzert…

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... bevor es wieder ans Songwriting für das neue Album geht.

Am Samstag den 04. März hat Mob Rules gemeinsam mit Not My Art zum Tanz in die Nordenhamer Jahnhalle gebeten. Es sollte das letzte Konzert von Mob Rules sein, bevor sie sich zum Songwriting für das nächste Album zurückziehen.

Etwa zwei Monate mussten die Fans auf den Nachholtermin von Mob Rules in der Jahnhalle warten, die ihren Konzerttermin im Januar krankheitsbedingt verschieben mussten. Gemeinsam mit den Lokalhelden Not My Art heizte das norddeutsche Sextett den Gästen in der bis ins letzte Eck gefüllten Jahnhalle ordentlich ein.

Pünktlich um kurz nach 08:00 Uhr kamen die Anheizer Not My Art auf die Bühne und überzeugten mit einem einstündigen Set. Mit deftigem Alternative Metal toben die vier Jungs von der Weser nur so durch den Saal. Die Band erinnerte mich durch ihre vielen Fassetten an die guten alten Crossover Bands der 90er Jahre wie Rage Against the Machine. Eine volle Breitseite, die das Nordenhamer Publikum schon mal deutlich in Bewegung gebracht hat. Wem Not My Art mal irgendwo über den Weg laufen: Auf jeden Fall anschauen, ist ein echtes Pflichtprogramm!

Nach einer kurzen Umbaupause kommt dann Mob Rules zum Zuge. Der Sechser rockt sich durch über 20 Jahre Bandgeschichte und lässt dabei kaum einen Wunsch offen (wie auch, die Songs für dieses Konzert konnten die Fans im Vorfeld bereits online auswählen). Natürlich kommt auch das neue Album Tales From Beyond nicht zu kurz. Das Heimspiel von Sven Lüdke (Gitarre) und Jan Christian Halfbrot (Keyboard) in der knapp 200 Personen fassenden Jahnhalle ist, nicht nur aufgrund der intimen größe, sowohl für die Band, als auch für das Publikum immer wieder ein besonderes Erlebnis.

„In anderen Städten spielt man vor Fremden, hier spielt man vor Freunden und Bekannten.“ (Klaus Dirks (Gesang). Und auch dieses Mal überzeugte Mob Rules mit ausgewachsener Spielfreude und technisch hochwertigem Metal.

Im Anschluss an das Konzert traf man die Jungs aus dem hohen Norden noch bei einem gemütlich Bierchen am Merch-Stand, wo Freunde, Bekannte und auch angereiste Fans herzlich begrüßt und Autogramme verteilt wurden. Dabei fanden die sympathischen Musiker auch die Zeit, dass ein oder andere nette Wort mit der Fan-Gemeinschaft aus der Homebase Nordenham zu wechseln.

Wann das nächste Mob Rules-Album unseren Playern schmeicheln wird, ist noch offen. Es sind viele Ideen und Pläne für die neue CD vorhanden. Das wissen gut informierte Quellen zu berichten.

Not My Art hingegen wissen, dass ihr neues Album Ende des Jahres erscheinen wird. Der genaue Veröffentlichungstermin für das Mini-Album mit 7 Liedern steht noch nicht fest,doch dass es ende 2017 kommem wird, ist aber sicher.

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Interview mit Break the Engine

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Artistfy: Am 16. Dezember erschien eure EP „Misery“. Sechs Songs gibt es darauf zu hören. Was erwartet den Hörer?

Break the Engine: Die Platte ist ein gesunder Mix aus klassischen Punk-Rock Riffs, Einflüssen aus Post Hardcore und eingängigen Melodien. Vom Rocker der alten Schule bis hin zum politisch interessierten Punk: Auf „Misery“ ist für jeden was dabei.

Artistfy: Ihr macht Rock Musik, welche eine große Szene hat. Ist es mittlerweile sehr schwer noch Fuß zu fassen oder sich unter den vielen Bands durchzusetzen?

Break the Engine: Eine große Szene heißt natürlich auch, dass es viele potenzielle Hörer gibt. Aber es gibt auch viele gute Bands, was es schwierig macht, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und hervorzustechen.

Artistfy: Was reizt euch am Rock?

Break the Engine: Rock ist ein Stück weit Leidenschaft. Ehrliche Texte, harte Riffs und Moshpits. Was will man mehr?

Artistfy: Wird es im Jahr 2017 eine Tour geben oder gibt es schon Auftritte?

Break the Engine: Wir haben uns für das Hört-Hört-Finale am 18. März in der Hildesheimer Halle 39 qualifiziert und werden dort für den härteren Teil der Musik sorgen. Weitere Konzerte sind in Planung und werden zeitnah bekanntgegeben.

Artistfy: Was erwartet ihr von euerer EP? Gibt es ein Ziel, das ihr euch gesetzt habt?

Break the Engine: Wir hoffen natürlich, dass die EP gut ankommt und wir unsere Fanbase ausbauen können. Außerdem soll die Scheibe auf uns aufmerksam machen. Ein konkretes Ziel in Zahlen haben wir nicht, da lassen wir uns mal überraschen. Sehr erfreulich wäre, wenn irgendjemand feiern würde, was wir da fabriziert haben.

Artistfy: Wer sind eure Vorbilder? Gibt es eine Band, die euch besonders inspiriert?

Break the Engine: Besonders in unserer Anfangszeit haben uns Band wie Sum41, Rise Against oder auch Blink182 geprägt.
Im Laufe der Zeit wurde die Musik aber ein wenig härter. Wir versuchen nicht dem Stil einer konkreten Band zu folgen oder uns in gewissen Genre-Grenzen zu bewegen, vielmehr bauen wir viele verschiedene Einflüsse in unsere Musik ein.

Artistfy: Wie geht ihr beim Song schreiben vor? Sind es Themen aus dem Alltag oder eher frei Schnauze?

Break the Engine: In unseren Songs verarbeiten wir Themen, die uns oder einzelne von uns in bestimmten Situationen unseres Lebens bewegt haben. Auf unserer EP versammeln sich Songs aus den letzten 6 Jahren, die auf unterschiedliche Weisen entstanden sind. Teilweise erzählen unsere Texte Geschichten, mit denen wir selbst eher abstrahiert etwas zu tun haben, andere sind das Ergebnis von langen Nächten und Gefühlsverarbeitung. Immer mal wieder sind es auch Themen, die, besonders in den letzten beiden Jahren, fast täglich in den Nachrichten sind, die uns quasi keine andere Wahl lassen, als darüber zu schreiben. Die meisten unserer Songs sind nicht entstanden, weil wir das Ziel hatten einen Song zu schreiben und dafür einen Text brauchten, sondern weil wir etwas erlebt haben, das wir teilen wollten oder Dinge sehen, die wir verändern wollen.

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