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Mob Rules spielen ihr letztes Konzert…

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... bevor es wieder ans Songwriting für das neue Album geht.

Am Samstag den 04. März hat Mob Rules gemeinsam mit Not My Art zum Tanz in die Nordenhamer Jahnhalle gebeten. Es sollte das letzte Konzert von Mob Rules sein, bevor sie sich zum Songwriting für das nächste Album zurückziehen.

Etwa zwei Monate mussten die Fans auf den Nachholtermin von Mob Rules in der Jahnhalle warten, die ihren Konzerttermin im Januar krankheitsbedingt verschieben mussten. Gemeinsam mit den Lokalhelden Not My Art heizte das norddeutsche Sextett den Gästen in der bis ins letzte Eck gefüllten Jahnhalle ordentlich ein.

Pünktlich um kurz nach 08:00 Uhr kamen die Anheizer Not My Art auf die Bühne und überzeugten mit einem einstündigen Set. Mit deftigem Alternative Metal toben die vier Jungs von der Weser nur so durch den Saal. Die Band erinnerte mich durch ihre vielen Fassetten an die guten alten Crossover Bands der 90er Jahre wie Rage Against the Machine. Eine volle Breitseite, die das Nordenhamer Publikum schon mal deutlich in Bewegung gebracht hat. Wem Not My Art mal irgendwo über den Weg laufen: Auf jeden Fall anschauen, ist ein echtes Pflichtprogramm!

Nach einer kurzen Umbaupause kommt dann Mob Rules zum Zuge. Der Sechser rockt sich durch über 20 Jahre Bandgeschichte und lässt dabei kaum einen Wunsch offen (wie auch, die Songs für dieses Konzert konnten die Fans im Vorfeld bereits online auswählen). Natürlich kommt auch das neue Album Tales From Beyond nicht zu kurz. Das Heimspiel von Sven Lüdke (Gitarre) und Jan Christian Halfbrot (Keyboard) in der knapp 200 Personen fassenden Jahnhalle ist, nicht nur aufgrund der intimen größe, sowohl für die Band, als auch für das Publikum immer wieder ein besonderes Erlebnis.

„In anderen Städten spielt man vor Fremden, hier spielt man vor Freunden und Bekannten.“ (Klaus Dirks (Gesang). Und auch dieses Mal überzeugte Mob Rules mit ausgewachsener Spielfreude und technisch hochwertigem Metal.

Im Anschluss an das Konzert traf man die Jungs aus dem hohen Norden noch bei einem gemütlich Bierchen am Merch-Stand, wo Freunde, Bekannte und auch angereiste Fans herzlich begrüßt und Autogramme verteilt wurden. Dabei fanden die sympathischen Musiker auch die Zeit, dass ein oder andere nette Wort mit der Fan-Gemeinschaft aus der Homebase Nordenham zu wechseln.

Wann das nächste Mob Rules-Album unseren Playern schmeicheln wird, ist noch offen. Es sind viele Ideen und Pläne für die neue CD vorhanden. Das wissen gut informierte Quellen zu berichten.

Not My Art hingegen wissen, dass ihr neues Album Ende des Jahres erscheinen wird. Der genaue Veröffentlichungstermin für das Mini-Album mit 7 Liedern steht noch nicht fest,doch dass es ende 2017 kommem wird, ist aber sicher.

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Interview mit Break the Engine

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Artistfy: Am 16. Dezember erschien eure EP „Misery“. Sechs Songs gibt es darauf zu hören. Was erwartet den Hörer?

Break the Engine: Die Platte ist ein gesunder Mix aus klassischen Punk-Rock Riffs, Einflüssen aus Post Hardcore und eingängigen Melodien. Vom Rocker der alten Schule bis hin zum politisch interessierten Punk: Auf „Misery“ ist für jeden was dabei.

Artistfy: Ihr macht Rock Musik, welche eine große Szene hat. Ist es mittlerweile sehr schwer noch Fuß zu fassen oder sich unter den vielen Bands durchzusetzen?

Break the Engine: Eine große Szene heißt natürlich auch, dass es viele potenzielle Hörer gibt. Aber es gibt auch viele gute Bands, was es schwierig macht, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und hervorzustechen.

Artistfy: Was reizt euch am Rock?

Break the Engine: Rock ist ein Stück weit Leidenschaft. Ehrliche Texte, harte Riffs und Moshpits. Was will man mehr?

Artistfy: Wird es im Jahr 2017 eine Tour geben oder gibt es schon Auftritte?

Break the Engine: Wir haben uns für das Hört-Hört-Finale am 18. März in der Hildesheimer Halle 39 qualifiziert und werden dort für den härteren Teil der Musik sorgen. Weitere Konzerte sind in Planung und werden zeitnah bekanntgegeben.

Artistfy: Was erwartet ihr von euerer EP? Gibt es ein Ziel, das ihr euch gesetzt habt?

Break the Engine: Wir hoffen natürlich, dass die EP gut ankommt und wir unsere Fanbase ausbauen können. Außerdem soll die Scheibe auf uns aufmerksam machen. Ein konkretes Ziel in Zahlen haben wir nicht, da lassen wir uns mal überraschen. Sehr erfreulich wäre, wenn irgendjemand feiern würde, was wir da fabriziert haben.

Artistfy: Wer sind eure Vorbilder? Gibt es eine Band, die euch besonders inspiriert?

Break the Engine: Besonders in unserer Anfangszeit haben uns Band wie Sum41, Rise Against oder auch Blink182 geprägt.
Im Laufe der Zeit wurde die Musik aber ein wenig härter. Wir versuchen nicht dem Stil einer konkreten Band zu folgen oder uns in gewissen Genre-Grenzen zu bewegen, vielmehr bauen wir viele verschiedene Einflüsse in unsere Musik ein.

Artistfy: Wie geht ihr beim Song schreiben vor? Sind es Themen aus dem Alltag oder eher frei Schnauze?

Break the Engine: In unseren Songs verarbeiten wir Themen, die uns oder einzelne von uns in bestimmten Situationen unseres Lebens bewegt haben. Auf unserer EP versammeln sich Songs aus den letzten 6 Jahren, die auf unterschiedliche Weisen entstanden sind. Teilweise erzählen unsere Texte Geschichten, mit denen wir selbst eher abstrahiert etwas zu tun haben, andere sind das Ergebnis von langen Nächten und Gefühlsverarbeitung. Immer mal wieder sind es auch Themen, die, besonders in den letzten beiden Jahren, fast täglich in den Nachrichten sind, die uns quasi keine andere Wahl lassen, als darüber zu schreiben. Die meisten unserer Songs sind nicht entstanden, weil wir das Ziel hatten einen Song zu schreiben und dafür einen Text brauchten, sondern weil wir etwas erlebt haben, das wir teilen wollten oder Dinge sehen, die wir verändern wollen.

Weitere Infos findet ihr auf Facebook
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10 Jahre Newcomer Szene – Die Geschichte einer Idee

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Am 25. Februar 2007 gründete Marcel Beuchert den Webradio Sender „Crazy Galaxy Radio“ und stieg in den Musikmarkt ein. Was damals als kleine Idee begann, ist heute ein großes Netzwerk, welches endlich die Ideen 10 Jahre nach der Gründung verwirklicht.

Der kleine Affe auf dem Logo machte Crazy Galaxy Radio in der Webradio Szene alle Ehre. Völlig bekloppt und mit großem Spaß-Faktor sollte die Gründung des Senders ein reiner Witz an den Musikmarkt sein, damit die gewünschte Musik durchgehend gespielt werden konnte. Doch Marcel Beuchert entdeckt in Zeiten von MySpace eine Nische. Junge Musiker suchen Plattformen, die ihre Musik präsentieren. „Live Style Radio“ war geboren. Weil der Name Crazy Galaxy Radio zu albern klang, entschied man sich, den Sender Live Style Radio zu nennen. In seiner Late Night Show „Die Marcel Gerard Show“ entwickelte er nicht nur seinen eigenen Künstlernamen, sondern auch ein die Idee, Newcomern eine Plattform anzubieten.


Mit gut 200 Hörern in jeder Show setzte sich die Idee durch. Es wurden immer mehr Hörer und Bands. Um den Sender noch jugendlicher und cooler zu gestalten, änderte man nur 5 Monate nach der allgemeinen Namensänderung den Sender in „LSFM“ um. Die gesamte Namens-Bezeichnung blieb allerdings bei „Live Style“. Man ersetzte das Radio durch das moderne Kürzel „FM“.

Um den Künstlern noch mehr entgegen zu kommen kam Beuchert auf die Idee einen Blog zu starten, der regelmäßig Bands vorstellt. „Topnewcomer.de“ war gegründet. Der Blog fungierte neben dem Radiosender als perfekte Vorstellung für Musiker. Die Idee ging auf.

Der Blog wuchs weiter und bekam eine Funktion dazu, die alles veränderte. Ein Plugin für gerade mal 29,99 Euro eröffnete 2009 die „Newcomer Charts“. Trotz Voting registrierten sich über 1500 Musiker auf der Plattform und duellierten sich auf der Seite. Darunter auch Bands wie Luxuslärm, Glasperlenspiel, Andreas Kümmert oder 5Bugs, die noch kaum jemand kannte. Im selben Jahr nannte sich der Blog um und wurde zur heute bekannten „Newcomer Szene“. Der Blog kümmerte sich um die verschiedensten Künstler und erweiterte sein Umfeld. Die Labels „LSFM Music“ und „LSFM Records“ wurden gegründet, nahmen die ersten Bands unter Vertrag.

Doch der Erfolg sollte nicht lange halten. 2010 wird zum Horror-Jahr für das Projekt. Gründer Marcel Beuchert verlor seinen Job, der durch die Finanzkrise ausgelöst wurde. Es fehlte an Geld und auch die Entwicklung der Plattform blieb stehen. Keine neuen Features und keine Unterstützung in Sachen Programmierung. Ein Schuldenberg häuft sich an. GEMA und GVL verlangten ihr Geld.


Im Jahr 2011 dann der Kollaps – Marcel Beuchert setzt zu erst seine Show ab, verlor an Hörer und stellte nur wenige Tage danach den Sender LSFM komplett ein. Im April 2011 dann der Super-Gau, das Plugin der Charts kann nicht mehr mit der neuen html & php Technik mithalten und versagt. Die Charts mussten eingestellt werden. Der Traum einer neuen großen und fairen Plattform ist geplatzt. Am 1. Mai 2011 geht sogar die Newcomer Szene vom Netz.

Marcel Beuchert gab nicht auf und stellte die Newcomer Szene zwei Monate später wieder online und schrieb weiter Artikel. Sie erlangte zwar nie mehr den Besucheransturm, den sie zu Zeiten der Charts hatte, blieb in der Branche aber trotzdem beliebt. Sogar Universal Music schaute regelmäßig nach neuen Künstler auf der Seite. 2013 gründete Beuchert das Label Monster Tapes und den dazugehörigen Musikvertrieb, der heute über 250 Bands/Musiker beinhaltet.

Seine Schulden stotterte er ab und entwickelte 2014 eine Plattform, die den Musikmarkt verändern soll. Fairer, besser, übersichtlicher soll sie werden, Musiker neu zusammen führen, den Konzert-Markt neu gestalten. Im Dezember 2015 wird eine Crowdfunding Aktion gestartet, die 6500 Euro zusammen bekommt. Der Bau von Artistfy, der Nachfolger der Newcomer Szene, wird gestartet.

Am 6. Februar, fast 10 Jahre nach der Gründung der gesamten Idee, geht Artistfy als kleine Beta-Version online. Als erstes Feature hat sich Gründer Marcel Beuchert natürlich die Charts ausgedacht, die in nur 2 Wochen über 60.000 Besucher und 450 registrierte Bands anlocken. Die Idee geht erneut auf und der Bau der Plattform nimmt langsam Gestalt an. Die Newcomer Szene soll Mitte des Jahres eingestellt werden und der Fokus nur noch auf die neue Plattform Artistfy gelenkt werden. Auch die gegründeten Labels werden durch neue Labels ersetzt. Man kann nur hoffen, dass die nächsten 10 Jahre eine ähnlich und bessere Erfolgsgeschichte werden.

In die neuen Charts eintragen könnt ihr euch hier
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Artistfy geht online: Ein erster Meilenstein ist geschafft

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Lasst die Sektkorken knallen, es gibt etwas zu feiern! Nach drei Jahren Planung sowie Bauzeit ist am 6. Februar der erste Meilenstein geschafft – die Plattform Artistfy zeigt sich das erste mal live.

Klein, aber fein, so könnte man die Seite eher bezeichnen, die stets als „Plattform“ angekündigt wurde. Bisher sieht man nur eine sehr einfache Startseite und die Neueinsteiger, die bereits eingetragen wurden. Die Charts sowie Platzierungen sind ab Freitag den 10. Februar offiziell online, denn die Charts müssen erst einmal generiert werden.

Das hat der User in der Hand, der für die Künstler abstimmen muss. Anhand des „Genre-Buttons“ bei jedem Künstler erkennt man, in welche Chart der Künstler später einsortiert wird. Die Positionen errechnen sich durch die Stimmen, die ein Künstler von Freitag 00:01 Uhr bis Donnerstag 23:59 Uhr erhält - logischerweise ist der mit den meisten Stimmen dann auf Platz 1.

Für einige Platzierungen kann es zusätzlich spannend werden, denn es gibt noch die Top 100 Chart, die sich automatisch aus den besten Künstlern der Genre-Charts bildet. Hier weiß man nie, ob man wirklich in die Top 100 kommt, da sich jede Genre-Chart anders verhält oder abgestimmt wird.

Vor knapp fünf Jahren stellte die Newcomer Szene aus technischen Gründen die Newcomer Charts ein. Bands wie Glasperlenspiel, Luxuslärm, Andreas Kümmert oder 5Bugs tummelten sich bereits vor ihrer Karriere in den Charts herum. Damals gab es nur eine Chart für alle. Die neuen Charts laufen zwar erneut mit Abstimmung, teilen sich diesmal aber in mehrere Charts auf, die durch die Top 100 auch noch aufgewertet werden. Beim Voting wird es allerdings nicht bleiben, hier soll in Zukunft ein neuer Algorithmus entstehen.

Noch muss man sich in die Charts eintragen lassen, was aber als nächster Schritt angepasst wird, damit sich jeder Künstler selbst registrieren und eintragen kann. Pro Künstler ist nur ein Song für die Charts erlaubt.

Für die Gründer Marcel Beuchert und Krishan König beginnt jetzt der Kampf im Musikmarkt, denn Künstler gelten als kritische Member, bei denen man ständig verbessern und erweitern muss. Die Entwicklung der Seite soll schnell voran gehen, damit noch in diesem Jahr den Begriff „Plattform“ ehrenhaft getragen werden kann. Bisher hat die Seite noch einige Bugs, auch die Smartphone-Version ist noch nicht reif genug. An den Fehlern wird die Tage massiv gearbeitet.

Feedback ist natürlich erwünscht! Die neuen Charts findet ihr unter www.artistfy.com/charts
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