Interview mit Kunzt

Artistfy: Am 16. Dezember erschien die Maxi-Single „Stratospähre“. Drei Songs wird es darauf zu hören geben. Was erwartet den Hörer?

KUNZT: Jau, darauf freue ich mich auch schon sehr! Stratosphäre ist eine kleine Ansammlung von Songs die ich in dem letzten Jahr zusammengebastelt und produziert habe. Für mich stecken darin sehr viele Bilder und Gefühle und ich möchte die Zuhörer mitnehmen auf eine Reise durch ihre eigenen Erinnerungen, Träume und Emotionen. Es ist quasi der Soundtrack zu deinem eigenen Kinofilm in deinem Kopf.

Artistfy: Wird noch eine EP oder sogar ein Album folgen?

KUNZT: Bisher habe ich in diese Richtung nichts geplant. Ich bin hauptsächlich Drummer bei Heile & Kaputt und weiteren Projekten. Allerdings kann ich meine komplette Kreativität in dem Genre Pop/Rock nicht zu 100 % entfalten. Mit meinem Solo-Projekt habe ich mir quasi eine neue Spielfläche erschlossen auf der ich mich auch in naher Zukunft weiter ausprobieren werde.

Artistfy: Deine Musik geht in eine neue alternative Richtung. Experimentierst du gerne mit Tönen?

KUNZT: Ich liebe es rumzuexperimentieren! Ich spiele zwar Schlagzeug, Klavier und Gitarre, brauche aber auch andere Sounds von Synthies oder Samples um mir meine Vorstellung von experimentellen, sphärischen Welten realisieren zu können. Ich fand es schon immer faszinierend, wie sehr Klänge, Töne und Atmosphären meine Stimmung beeinflussen und mich Dinge fühlen lassen.

Artistfy: Wird es im Jahr 2017 eine Tour geben oder gibt es schon Auftritte?

KUNZT: Auf jeden Fall, allerdings erstmal nicht mit meinem Solo-Stuff. 2017 wird ein knackiges Jahr voll Touren, Produktionen und Gigs. Wenn ich dazwischen mal Zeit für KUNZT finde, wird man davon aber bestimmt was mitbekommen. Ich lass das da ehr so auf mich zukommen.

Artistfy: Was erwartest du von deiner Single? Gibt es ein Ziel, was du dir gesetzt hast?

KUNZT: Ich finde man sollte viel Träumen und Hoffen, aber nie allzu viel von Dingen erwarten. Ich habe KUNZT ins Leben gerufen weil ich einfach riesengroßen Spaß daran habe, das ist für mich das wichtigste. Wenn ich mit meiner Musik den einen oder anderen Menschen dann auch noch berühre und ihm das schenken kann, was mir Musik schenkt, dann habe ich mein Ziel erreicht.

Artistfy: Was sind deine Vorbilder? Gibt es eine Band, die dich besonders inspiriert?

KUNZT: Ich komme ursprünglich aus der Orchestermusik als Schlagwerkler, vielleicht liegt da auch der Ursprung meiner Sound- und Tonexperimentierfreudigkeit. Mit 14 hatte ich dann meine erste Cover-Band mit ganz viel Red Hot Chili Peppers. Auch ein sehr starker Einfluss. Ansonsten höre ich viel Hip-Hop und Beatles.

Artistfy: Wie gehst du beim Song schreiben vor? Sind es Themen aus dem Alltag oder eher frei Schnauze?

KUNZT: Ich mach das voll frei Schnauze. Wenn ich anfange einen Song zu schreiben habe ich seltenst einen Plan davon was es werden soll. Ich setz mich ans Klavier und spiel einfach drauf los. Wenn mir was gefällt dann halt ich das fest und bastel daran herum. Ich lasse mich ständig von meiner Intuition und meinen Gefühlen leiten. Man könnte sagen mein Konzept ist, dass ich kein Konzept habe.

Artistfy: Warum hast du mit der Musik angefangen? Was war deine erste Konfrontation mit Musik?

KUNZT: Ich habe nie bewusst damit angefangen. Ich war schon immer Musiker und mein größter Wunsch war es schon immer einer zu sein. Für mich war Musik schon immer da, sie ein wichtiger Teil von mir und ich ein kleiner von ihr.

Mehr Infos über KUNZT findet ihr auf Facebook.
Last modified onMittwoch, 21 Dezember 2016 20:49
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