Interview mit FLONSKE

Artistfy: Am 16. Dezember erschien die EP „Akustik EP“. Sieben Songs wird es darauf zu hören geben. Was erwartet den Hörer?

FLONSKE: Meine ersten 7 Songs die ich bei mir im Proberaum aufgenommen habe. Ein Singer-/Songwriter Mix aus groovigem Blues & Hiphop, der sich auch von Popeinflüssen nicht ganz freimachen kann.

Artistfy: Warum ist es eine Akustik EP? Was war der Reiz daran?

FLONSKE: Nach diversen Konzerten wurde ich ständig nach einer CD gefragt, welche ich nicht hatte. Da ich meinen Sound eigentlich eher Multiinstrumental sehe, aber noch keine Band habe, dachte ich, auch mit dem Ausblich auf sehr viele Konzerte, es ist eine gute Idee die aktuelle Phase meines musikalischem Schaffens zu konservieren. Außerdem halte ich mir so auch noch eine Hintertür offen sämtliche Songs nochmals in größerer Besetzung aufzunehmen ;)

Artistfy: Singer/Songwriter gibt es mittlerweile sehr viele? Was unterscheidet deine Musik zu den anderen Musikern?

FLONSKE: Ich sehe mich selbst gar nicht als den klassischen Singersongwriter, da meine Einflüsse aus Hiphop deutlich rauszuhören sind, sowohl von Groove und Harmonien, als auch vom Songwriting selbst.

Artistfy: Wird es im Jahr 2017 eine Tour geben oder gibt es schon Auftritte?

FLONSKE: Ich habe in den letzten beiden Jahren vorwiegend Bühnenerfahrung gesammelt und 188 Konzerte gespielt. Das war sehr intensiv und lehrreich. Aktuell ist eher wieder kreatives Schaffen angesagt. Einige Auftritte wird es aber mit Sicherheit geben. Am besten auf www.flonske.de oder auf Facebook unter FLONSKE vorbeischauen.

Artistfy: Was erwartest du von der neue EP? Gibt es ein Ziel, was du dir gesetzt hast?

FLONSKE: Die aktuelle EP ist wie gesagt eher eine kleine ZEitmaschine die ich immer wieder anschmeiße wenn ich sie einlege. Das Ziel ist eigentich eher jetzt die größere Besetzung anzugehen. Ich will nicht mehr so viel alleine spielen und neben dem Pianisten, den ich mit Kai Kreowski schon gefunden hab, nun auch noch jemanden für Drums / Percussion bzw. Bass finden und dann an den Arrangements arbeiten.

Artistfy: Was sind deine Vorbilder? Gibt es eine Band, die dich besonders inspiriert?

FLONSKE: Blumentopf hat mich definitiv textlich arg beeinflusst, aber auch Ben Harper und Led Zeppelin hab ich bis zum Abwinken gehört

Artistfy: Wie gehst du beim Song schreiben vor? Sind es Themen aus dem Alltag oder eher frei Schnauze?

FLONSKE: Am liebsten möchte ich alles was mich berührt in Songs verpacken, allerding schafft es nur wenig davon in einen Song und vieles in meinen „Flonske - aktuelles“ Ordner der stetig wächst und aktuell bei Dateien im dreistelligem Bereich liegt. Manche Themen sind einfach schwieriger zu verpacken als andere und brauchen daher länger und auch zwischenzeitlich mal eine Auszeit beim Schreibprozess.

Artistfy: Warum hast du mit der Musik angefangen? Was war deine erste Konfrontation mit Musik?

FLONSKE: Ich hab schon immer viel Musik gehört, mitgesungen, getanzt und nachdem Mamas Plattensammlung durch war, hat mein Bruder mich mit CDs versorgt. Vor allem das Spiel mit der Sprache hatte es mir angetan weshalb ich mich im deutschsprachigen Hiphop zu dieser Zeit sehr gut aufgehoben gefühlt habe und schließlich mit 14 angefangen habe Texte zu schreiben. Mit der Gitarre meines Vaters wurde dann daraus eine schöne Symbiose aus Text und Musik.

Mehr Infos findet ihr auf Facebook.
Last modified onDonnerstag, 22 Dezember 2016 19:43
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