Interview mit Fading Sunday

Artistfy: Am 23. Dezember erschien euer Album „Play It Loud“. Zehn Songs gibt es darauf zu hören. Was erwartet den Hörer?

Fading Sunday: Bei unserem Album Play It Loud erwartet den Hörer eine abwechslungsreiche und fokussierte Platte, die dank vieler Nuancen einfach Spaß macht zu hören. Die Stile gehen von College Rock, über Alternative bis hin zu Pop Punk und einzelnen Metal Riffs. Es könnte auch der Soundtrack zu einer American Pie Hausparty sein.

Artistfy: Ihr macht Alternativen Rock. Ein Genre das am stärksten vertreten ist am Markt. Ist es sehr schwer noch Fuß zu fassen oder sich unter den vielen Bands durchzusetzen?

Fading Sunday: Es ist sehr schwer mit der eigenen Band Fuß zu fassen zwischen all den anderen Bands, die ähnliche Musik machen. Wir möchten natürlich nicht als "eine Band von vielen" abgestempelt werden sondern wir wollen dass wir nach Konzerten in den Köpfen der Leute bleiben. Da spielen natürlich viele Faktoren eine Rolle. Bühnenperformance, Kontakt zum Publikum, Natürlichkeit, die Liste geht da ewig weiter. Dazu muss man natürlich auch sagen dass sich das Niveau der Bands stetig erhöht.

Sehr gerne schaue ich mir Konzerte von regionalen Alternative Bands an. Und am Ende können wir als Gruppe sogar noch von anderen Bands lernen. Ich denke wenn man sich intensiv beschäftigt, das Gesamtkonzept stimmt und man hinter seinem Projekt steht dann hat man gute Chancen sich durchzusetzen.

Artistfy: Was unterscheidet eure Musik von anderen?

Fading Sunday: Wir probieren mit Songs wie z.B. "Because Of Her" den guten alten 90er College Rock wieder zum Leben zu erwecken. Das ist auch die Richtung, in die wir in Zukunft gehen wollen. Der Markt wird derzeit überschwemmt von elektronisch erzeugten Klängen. Auch diese haben ihre Daseinsberechtigung, nur wir sind der Meinung dass der handgemachte College Rock in den letzten Jahren etwas untergegangen ist. Vor allem in unserer Gegend (Rhein Main Gebiet) fallen mir fast keine Bands ein, die in Richtung College Rock gehen.

Artistfy: Wird es im Jahr 2017 eine Tour geben oder gibt es schon Auftritte?

Fading Sunday: Wir sind zur Zeit in der Planung von Auftritten in diesem Jahr. Unser Ziel ist eine kleine Tour durch Hessen oder sogar Deutschland zu machen. Es stehen noch einige Festival Bewerbungen aus. Ein Termin steht jedoch schon fest: Samstag, der 24.06.2017 in der Goldenen Krone in Darmstadt. Dort spielen wir im Stadtfinale des SPH Bandcontests.

Artistfy: Wer sind eure Vorbilder? Gibt es eine Band, die euch besonders inspiriert?

Fading Sunday: Unsere Vorbilder sind sehr unterschiedlich: Unser Sänger Kev inspiriert sich von Bands wie Green Day, All Time Low, Set It Off und viele andere Bands aus dem Pop Punk Bereich. Das ist auch unsere Hauptinspiration wenn wir Lieder schreiben. Unser Bassist Pascal kommt aus der Rammstein und Metal Gegend und Gitarrist Lucas inspiriert sich von der Band The Hirsch Effekt. Unser Schlagzeuger Jamal findet sich im Hip Hop wieder und allem anderen was gerade so angesagt ist.

Artistfy: Wie geht ihr beim Song schreiben vor? Sind es Themen aus dem Alltag oder eher frei Schnauze?

Fading Sunday: Die Themen unserer Songs sind unterschiedlich. Die größten Bestandteile sind allerdings die Erfahrungen und Geschehnisse aus dem eigenen Leben oder das Leben anderer. Wenn es etwas zu verarbeiten gibt, man sich über etwas freut oder empört ist, dann wird das in einen Song gepackt. Egal ob man es nun selbst erlebt hat oder von Freunden erzählt bekommt. Irgendwie kann sich jeder mit den Themen identifizieren. Dann gibt es noch die frei erfundenen Themen.

Es gibt Themen und Geschichten, die nicht zwingend einem von uns passiert sind. Aber wir denken über viele Themen nach und darüber schreiben wir. Natürlich gibt es auch Songs und Texte, wo wir ohne nachzudenken einfach mal etwas raushauen. Da hat kein Text einen Sinn aber es macht Spaß es zu spielen.

Artistfy: Warum habt ihr mit der Musik angefangen? Was war eure erste Konfrontation mit Musik?

Fading Sunday: Jeder von uns hat seine eigene kleine Geschichte bis wir uns alle getroffen haben. Lucas hat bereits mit 6 Jahren eine Gitarre bekommen, jedoch ging es erst richtig mit 12 Jahren los als der die Band Slipknot entdeckt hat. Das Thema Musik geht so weit dass er heute Musikwissenschaften studiert. Pascal hatte seine erste Konfrontation mit 16 als er sich den Film "Kings Of Rock" von Tenacious D anschaute. Danach hat er sich viel mit der Band und der Musik beschäftigt und fing kurz darauf mit dem Bass spielen an. Jamal fing mit 14 Jahren an Schlagzeug zu spielen und Unterricht zu nehmen bis er mit 16 Jahren auf Kev traf und mit ihm zusammen eine Band gründete. Kev´s erste Konfrontation mit der Musik war mit 16 Jahren in der Schule, als sich Klassenkameraden eine Gitarre und einen Bass kauften. Kev bot an deren Texte zu schreiben, endete jedoch als Sänger in der Gruppe. Zusammen mit Jamal gründeten sie ihre erste Band - quasi die Vorband von Fading Sunday.

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Last modified onDienstag, 10 Januar 2017 14:54
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