Interview mit Break the Engine

Artistfy: Am 16. Dezember erschien eure EP „Misery“. Sechs Songs gibt es darauf zu hören. Was erwartet den Hörer?

Break the Engine: Die Platte ist ein gesunder Mix aus klassischen Punk-Rock Riffs, Einflüssen aus Post Hardcore und eingängigen Melodien. Vom Rocker der alten Schule bis hin zum politisch interessierten Punk: Auf „Misery“ ist für jeden was dabei.

Artistfy: Ihr macht Rock Musik, welche eine große Szene hat. Ist es mittlerweile sehr schwer noch Fuß zu fassen oder sich unter den vielen Bands durchzusetzen?

Break the Engine: Eine große Szene heißt natürlich auch, dass es viele potenzielle Hörer gibt. Aber es gibt auch viele gute Bands, was es schwierig macht, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und hervorzustechen.

Artistfy: Was reizt euch am Rock?

Break the Engine: Rock ist ein Stück weit Leidenschaft. Ehrliche Texte, harte Riffs und Moshpits. Was will man mehr?

Artistfy: Wird es im Jahr 2017 eine Tour geben oder gibt es schon Auftritte?

Break the Engine: Wir haben uns für das Hört-Hört-Finale am 18. März in der Hildesheimer Halle 39 qualifiziert und werden dort für den härteren Teil der Musik sorgen. Weitere Konzerte sind in Planung und werden zeitnah bekanntgegeben.

Artistfy: Was erwartet ihr von euerer EP? Gibt es ein Ziel, das ihr euch gesetzt habt?

Break the Engine: Wir hoffen natürlich, dass die EP gut ankommt und wir unsere Fanbase ausbauen können. Außerdem soll die Scheibe auf uns aufmerksam machen. Ein konkretes Ziel in Zahlen haben wir nicht, da lassen wir uns mal überraschen. Sehr erfreulich wäre, wenn irgendjemand feiern würde, was wir da fabriziert haben.

Artistfy: Wer sind eure Vorbilder? Gibt es eine Band, die euch besonders inspiriert?

Break the Engine: Besonders in unserer Anfangszeit haben uns Band wie Sum41, Rise Against oder auch Blink182 geprägt.
Im Laufe der Zeit wurde die Musik aber ein wenig härter. Wir versuchen nicht dem Stil einer konkreten Band zu folgen oder uns in gewissen Genre-Grenzen zu bewegen, vielmehr bauen wir viele verschiedene Einflüsse in unsere Musik ein.

Artistfy: Wie geht ihr beim Song schreiben vor? Sind es Themen aus dem Alltag oder eher frei Schnauze?

Break the Engine: In unseren Songs verarbeiten wir Themen, die uns oder einzelne von uns in bestimmten Situationen unseres Lebens bewegt haben. Auf unserer EP versammeln sich Songs aus den letzten 6 Jahren, die auf unterschiedliche Weisen entstanden sind. Teilweise erzählen unsere Texte Geschichten, mit denen wir selbst eher abstrahiert etwas zu tun haben, andere sind das Ergebnis von langen Nächten und Gefühlsverarbeitung. Immer mal wieder sind es auch Themen, die, besonders in den letzten beiden Jahren, fast täglich in den Nachrichten sind, die uns quasi keine andere Wahl lassen, als darüber zu schreiben. Die meisten unserer Songs sind nicht entstanden, weil wir das Ziel hatten einen Song zu schreiben und dafür einen Text brauchten, sondern weil wir etwas erlebt haben, das wir teilen wollten oder Dinge sehen, die wir verändern wollen.

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Last modified onSamstag, 04 März 2017 11:23
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