Von Popmetal… und wer es erfunden hat

„Entdeckung des Abends“, „charismatische Bühnenshow“ und „alles, was Gitarrenrock zu bieten hat“. So beschreibt zumindest die Emder Zeitung die Band „Twist of Fate“. Sie selbst nennen ihre Musik Popmetal, eine Mischung aus Modern Metal, Rock und Punk, gespickt mit fetten Riffs, abwechselungsreichen, harmonischen Soli und satten Breakdowns.

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So ist es auch keine große Überraschung, dass man schon Festivals wie Isle of Rock oder das Full HD Festival unsicher gemacht hat. Die Musik erfreut sich durchgehend positiver Kritiken, und die zuletzt erschienene Platte „Of Love and Lunacy“ wurde als „...starkes Konzeptwerk, dass auf ganzer Linie punktet“ vom Orkus Magazin angepriesen.

Was macht diese Band also so besonders? Die 5-köpfige Gruppe ist extrem vielfältig, Langeweile kommt hier so schnell nicht auf. Das fängt schon bei der Besetzung an: Währrend sich bei 3 Mitgliedern die Einflüsse auf verschiedene Genre des Metal zurückführen lassen, ist ihr Leadgitarrist mehr vom Modern Rock geprägt und Schlagzeuger Hendrik ist gelernter Jazzdrummer. Doch eins haben alle Jungs der 2012 gegründeten Gruppe gemeinsam: Die Leidenschaft zur Musik, und die Möglichkeit diese als „Ventil“ zu nutzen.

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Deswegen kommt es für die Band weniger darauf an, was sie mit ihren Songs ursprünglich ausdrücken wollten, als „...viel mehr darauf, was der Hörer hineininterpretiert.“ Auch diese Aussage ist ein Beweis dafür, dass Twist of Fate frei von musikalischen Zwängen sind und sich der breiten Palette der verschiedenen Genre bedienen. Obwohl Parallen zu den großen Vorbildern Billy Talent, Sum 41, Avenged Sevenfold und My Chemical Romance bestehen, verliert sich in ihren Songs nie die Originalität.

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Der Gesang kommt sehr direkt und pusht nach vorne, vor allem die verschiedenen Facetten von clean bis gutural überzeugen. Sei es nun „The road so far“, das punkiger daher kommt oder das deutlich metallastigere „Of Love and Lunacy“, die hymnischen Refrains ziehen sich als roter Faden durch die Songs. Dies wird oft zusätzlich von den Soli der Leadgitarre unterstützt. Twist of Fate könne zu Recht von sich behaupten, mit „Of Love and Lunacy“ ein starkes Album herausgebracht zu haben. Die veröffentlichten Songs erfüllen absolut die Erwartungen und zeigen kaum Schwachstellen. Die Melodien gehen ins Ohr und bleiben dort auch.

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Die Jungs aus Emden sind absolut zu empfehlen, und wer das Glück hat, sie demnächst live in der Nähe zu sehen, sollte sich das definitiv nicht entgehen lassen. Für Unterhaltung ist gesorgt.

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