Hit The Monkey: toller Sound aus Stuttgart!

High Energy Rock'n'Roll will die vierköpfige Kombo Prince Pungent & the Black Mambas aus dem Schwabenland in die Welt hinaus tragen. Und mit ihrer zweiten Demo-CD „Hit The Monkey“ dürften ihre Karten gen gutem Gelingen auf absolut machbar stehen. Ihrem Motto It's all about harmony and energy getreu, haben die aus Stuttgart stammenden Musiker im Studio von „Der Soundmann“ im Stadtteil Heslach sechs Songs produziert, die authentisch sind und vor allem aber ein Merkmal gemeinsam haben: High Energy Rock'n'Roll!

Mitglieder des Quintetts sind Prince Pungent (Larsen Rietsch), Benis Mamba (Benjamin Haspel), Bobbelosso (Boris Strbac) und Mad Maze (Matze Mayerle), die in dieser Formation noch gar nicht so lange einem gemeinsamen Weg folgen. Das zuletzt genannte Talent stieß erst im vergangen Jahr zu den verbliebenen 75% der Gründungsmitglieder. Zum Produktionszeitpunkt von „Hit The Monkey“ im Jahr 2015 komplettierte nämlich noch Günthi Hanoi (Felix van Gunsteren) die Band. Nach nur drei Monaten jedoch, musste bereits mit einem Neuanfang ein neues Kapitel in der eigentlich noch so jungen Bandgeschichte eingeläutet werden und ein neuer Schlagzeuger fand zur Formation.

Für ein schlechtes Omen darf man den mit Hindernissen bespickten Start jedoch nicht halten. Denn Prince Punget & the Black Mambas sind mittlerweile nicht nur eine eingeschworene Einheit. Die Truppe ist nun auch, mehr denn je, voller Power, Elan und kreativem Wahnsinn. Und nur so nebenbei: Endlich auch wieder dazu in der Lage, live mit dem Publikum handgemachte Musik zu zelebrieren!

Als ich Prince Pungent & the Black Mambas und „Hit The Monkey“ gelesen habe, während ich die CD in meinen Händen hielt, da wummten mir schon Trompete und Saxophon in den Ohren. Irgendwie hatte ich sofort eine Stilrichtung mit ganz viel Funk erwartet. Doch ich sollte mich irren. Auch wenn ihr Sound keinen Groove vermissen lässt: Die sind schon ganz schön punkig, diese Typen. Irgendwie hörte ich auch sehr viel alternativen Brit Pop, nur made im „Ländle“ eben.

Mich erinnerte der Gitarren-Sound der Band wiederholt und überwiegend an die Foo Fighters, ohne dass sie auch nur einen Moment versucht haben, die Jungs rund um Dave Grohl kopieren zu wollen. Prince Pungent & the Black Mambas sind Lied für Lied eine Band mit eigenem Charakter geblieben, um dies nach eben erfolgtem Vergleich deutlich zu machen. In den Sprechgesangspassagen von „Only Lovers Left Alive“ fragte ich mich dennoch, ob Marilyn Manson (ganz im Stile von „Eat Me, Drink Me“) eine Kooperation mit der Gang eingegangen sei – in positivem Sinne. Der Track kam für mich nicht nur überraschend, sondern auch überzeugend daher. Ebenso „Overload“ ging mir direkt ins Gehör und riss mich ohne Mühen mit. Sollte Franz Ferdinand aus Schottland den Song einer deutschen Band covern wollen, dieser müsste es sein! Weitere Anspieltipps: This Could It Be und Say Nothin'!.

Prince Pungent & the Black Mambas sind wirklich hörenswert. Mir gefällt die Attitude der Band, die durchaus in jedem Track spürbar und zu hören ist, sehr. In Daumen gerechnet, wovon ein jeder von uns in der Regel nur zwei hat: beide Daumen hoch! Deshalb habe ich auch direkt nachgefragt: Wird es denn mit zwei EPs nicht Zeit für ein Album? Prince Pungent: So eine Best of-Geschichte klingt gut. Aber erstmal sind wir weiterhin auf einem Kurs für neue Songs. Ich bin gespannt!

Weitere Infos findet ihr auf Facebook und SoundCloud
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