Deutsch-Rapper Setsefix: Es ist Zeit für Tag Z!

Der 1. Mai hat es in sich: Er ist nicht nur in vielen Ländern ein Feiertag, der internationale Tag der Arbeiterbewegung. Sondern auch Datum für viele Geschehnisse, die die Welt verändert, geprägt oder beschäftigt haben. 1840 wurde in England erstmals die heute sehr gebräuchliche Briefmarke verkauft, 1931 feierte man die Eröffnung des bis dato höchsten Gebäudes der Welt – das Empire State Buildung öffnete seine Pforten - und 1967 heiratete Elvis Presley in Las Vegas seine Priscilla. Ein wenig Tinte in die Schriften der (Musik-)Geschichte, die dem 1. Mai verbunden sind, dürfen nun auch für den Hip Hop-Newcomer Setsefix über den Jordan gehen. Denn am 1. Mai 2017 veröffentlichte dieser seinen aktuellen Track Tag Z.

Setsefix ist ein Pseudonym für das derzeitige Musikprojekt von Deutsch-Rapper Janos Jungbluth, der aus Düsseldorf stammt und getreu seinem Motto „vom Nichts zu Irgendwas“ nun mit Tag Z, gemeinsam mit dem Produzenten-Team von BURNING B, die tragenden Säulen seiner kreativen Zukunft gefestigt hat. Dass jeder Künstler Anlaufschwierigkeiten hat und sein Werk mehr oder weniger durch learning by doing erlernt, ist völlig normal. Setsefix hat mittlerweile einige Meter in den Schuhen einer solchen Anfangsphase hinter sich. Und das hört man bei Tag Z deutlich. Sein Motto sollte er verändern: von „vom Nichts zu Irgendwas“ zu „vom Nichts zu Etwas“. Zu Recht ist er in der Szene seiner Region eine wachsende Größe. Der eigene Stil, eine ausgebaute Technik und nicht nur nebenbei erdachte Lyrics formen hier ein gelungenes Resultat.

Nicht nur, dass er mir persönlich beim Hören nicht auf eine Art und Weise auf die Nerven geht, wie es viele Konsorten seiner Branche wirklich mit Schmerzen verbunden tun, kann ich für Tag Z eine klare Empfehlung abgeben. Auch Setsefix als Artisten werde ich zukünftig im Auge und in den Ohren behalten. Besonders gefällt mir, dass er Elemente verschiedener Musik-Bereiche in seinen Song hat einfließen lassen. Spezifisch hier konnte ich tatsächlich einen Hauch Metalcore wahrnehmen. Dadurch wirkt der Song dramatischer, authentischer und für mich irgendwie nahbarer. Bezüglich seiner Freude für musikalische Experimente sagt er selbst: „Der Trick ist, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Während man sein Hobby so ernst wie nur möglich nimmt.“ Ein Hoch auf dieses Anti-Schubladen-Denken und ein Hoch auf deutschsprachige Rap-Musik, die mir gefällt.

Weitere Infos zu dem Künstler findet ihr auf Facebook und YouTube.
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